Festspiele Burg Gutenberg

Festspiele Burg Gutenberg

Gehobene Unterhaltung in historischer Atmosphäre

Der letzte Gutenberger

Geschrieben wurde das Theaterstück 1925 von Karl Josef Minst eigens für die Aufführungen auf der Burg Gutenberg. Andreas Hollenstein hat es dann 2015 im Rahmen seiner Masterarbeit neu verfasst.

Nikolaus Büchel hat den Text nun dramaturgisch überarbeitet und zwei neue Rollen eingefügt, die Regisseurin und ihre Assistentin und Choreografin. Damit setzt er das Stück in den Kontext einer Generalprobe, was es ihm erlaubt, den Pathos von damals auf humorvolle Weise aus heutiger Sicht zu kommentieren.

Marco Schädler hat eigens ein paar Lieder dazu komponiert, die von einem Zitherspieler und einem Saxophonisten live begleitet werden.

So können wir Ihnen in diesem Sommer die Geschichte über die Belagerung der Burg Gutenberg im Schwabenkrieg anno 1499 als ein unterhaltsames Theatervergnügen präsentieren.

Ein Burg-Schauspiel – aus Geschichte und Gegenwart

Vor exakt 100 Jahren wurde „Der letzte Gutenberger“ mit dem Untertitel

„Heimisches Burgenspiel – aus der Zeit der Belagerung Gutenbergs im Schwabenkrieg 1499“ 

als Festspiel auf Burg Gutenberg in Balzers aufgeführt.

Zum Inhalt

Wirnt von Gutenberg, der letzte Sprössling des verarmten Geschlechts der Gutenberger, kehrt angesichts der Schwabenkriege zurück auf die Burg seiner Väter, um bei deren Verteidigung zu helfen. Seinerzeit war er aus der Burg geflohen, da ein Liebesverhältnis mit der Tochter des Burgvogtes nicht auf Erfüllung hoffen durfte. Das Mädchen ist mittlerweile mit dem kaiserlichen Feldhauptmann Hans von Königseck verlobt, der auch prompt ebenfalls zur Verteidigung der Burg auftritt, als die Gefühle zwischen seiner Verlobten und Wirnt eben wieder aufflammen. Nach einem ersten, heftigen Aufbrausen befreunden sich die beiden Männer, aber Wirnt ist sich darüber im Klaren, dass er die große Liebe seines Lebens nicht in seine Verarmung und sein fahrendes Minnesänger- und Rittertum hinabziehen darf. Sein seelischer Zwiespalt wird noch verstärkt, da er in dem österreichischen Schlossvogt einen väterlichen Freund und Vater seiner Geliebten, andererseits aber den Besatzer seines ursprünglichen Grundbesitzes sehen muss. In der entscheidenden Schlacht riskiert er alles, so als wolle er seinem konfliktreichen Leben im Heldentum für die Burg Gutenberg ein Ende machen…?

Zur Fassung

Naturgemäß hat der verdienstvolle Verfasser des Historienspiels nicht die literarische Qualität von Kleist oder Shakespeare, den bisherigen Autoren unserer jungen Festspiele auf Burg Gutenberg. Der Text ist etwas altertümlich und erklärt historische Bezüge immer wieder in der Art von Pathos-Dialogen. Andererseits greift er sehr schöne und zeitlose Themen auf, etwa das Dreiecksverhältnis der Liebenden, Respekt vor der eigenen Geschichte und den Ahnen, Verantwortung zwischen Adel und Volk, Treue und Verrat, Sehnsucht nach der weiten Welt und gleichzeitig den Wurzeln der Heimat.

Schon aufgrund sicherheitsrechtlicher Bestimmungen kann das Festspiel heute nicht mehr über 80 Personen, Tiere, offenes Feuer, etc. aufbieten. Wir verwenden als Rahmen unseres Spiels die Ist-Situation einer Theater-Generalprobe, bei der immer wieder unterbrochen wird, um auf humorvolle Weise die Geschichte und das damalige Selbstverständnis zu hinterfragen. Die von Nikolaus Büchel dazu eingefügten Figuren der Regisseurin und der Assistentin haben alle Hände voll zu tun, die überbordende Spiellust, aber auch die Nervosität und die kritischen Einwände ihrer Darsteller auf die berührenden und geschichtsträchtigen Situationen zu fokussieren.

von Nikolaus Büchel

Daten der Vorstellungen

Wir spielten

vom 19. Juni 2025 bis 6. Juli 2025

an drei Wochenenden, jeweils von Donnerstag bis Sonntag

um 20 Uhr 15 auf der Burg Gutenberg, Balzers


Von den geplanten elf Vorstellungen konnten wir an zehn Abenden für das Publikum spielen. Nur eine Vorstellung musste wegen dem nassem Wetter leider abgesagt werden. Der Zuspruch war riesig. Wir waren fast durchgehend ausverkauft und konnten mit über 1300 Besuchern einen neuen Zuschauerrekord aufstellen.


Preise

Die Sitzplätze waren nummeriert
Wir boten Sitzplätze in drei Kategorien an:

Reihen 1 – 3

CHF 40.-

Reihen 4 -6

CHF 30.-

Reihen 7 – 9 erhöhte Reihen

CHF 35.-

DasTeam hinter der Bühne

Präsident, Projektleitung

 

Regie und Textbearbeitung

Historische Beratung

Fecht-Choreografin

Musik

Assistenz

Medien

Ausstattung, Kostüm

Maske

Technik

Dominik Frick

 

Nikolaus Büchel

Andreas Hollenstein

Annette Bauer

Marco Schädler

Tamara Kaufmann, Ute Hoffmann

Heidi Salmhofer

Kerstin Köck-Resch

Annette Ospelt

TAK-Technikteam

Peter Hoffmann, Armin Dietrich

DasTeam auf der Bühne

Amélie Biedermann

  Praxedis

Nicolas Biedermann

  Hans von Königsegg, Landsknecht

Walter Brunhart

  Thüring von Rüttinen, Schmied

Miroslava Dimitrova

  Musikerin – Gitarre

Nicole Färber

  Liesele, Landsknecht

Heinz Grabher

  Ludwig von Brandis (Vaduz)

Marcus Harm

  Türmer

Thomas Hassler

  Burgvogt Ulrich von Ramschwag

Ute Hoffmann

  Elisabeth, Ulrichs Frau

Tamara Kaufmann

  Choreografin, Assistentin

Andy Konrad

  Wirnt von Gutenberg

Zeno Langenbahn

  Donat, Ulrichs Sohn, Landsknecht

Johannes Latzer

  Kunert, Landsknecht

Jessica Matzig

  Roswitha, Ulrichs Tochter

Wolfgang Rainer

  Burgmeier, Vermummter

Heidi Salmhofer

  Regisseurin

Elias Sele

  Michel, Landsknecht

Saskia Thoma

  Zofe, Mutter

Patrik Tschenett

  Waffenhauptmann

Andreas Übleis

  Musiker – Saxophon, Wolfinger

Jörg Wanger

  Torwächter, Schmied

Gabriel und Jonas Foser

  Kinder

Mara und Nova Malgiaritta

  .

Victoria und Vivienne Kunz

  .

Emilia und Laura Vogt

  .

Am Donnerstag, 19. Juni 2025, konnten wir die Premiere bei vollem Haus und bei schönstem Wetter feiern.

Kooperation und finanzielle Unterstützung

Kooperationspartner

Förderung

Hauptsponsoren

 

Christl und Dominik Frick

 

Sponsoren – Stiftungen

 

KABARA Stiftung

×